Grußwort
Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Peter Tauber
anlässlich der Verleihung des Wissenschaftspreises „Aquila ascendens“
durch das DialogForum Sicherheitspolitik

Unsere Welt ist turbulenter und unübersichtlicher geworden. Wir erleben zahlreichen Krisen und Konflikte weltweit; ein Krisenbogen zieht sich von der Ukraine über Afghanistan, den Irak, Syrien und Libyen bis nach Mali. Gleichzeitig ist unsere Gesellschaft mit tiefgreifenden Umbrüchen und Neuerungen konfrontiert, beispielsweise der voranschreitenden Digitalisierung oder der rapiden technologischen Entwicklungen im Forschungsbereich der Künstlichen Intelligenz. Hinzu kommen Hackerangriffe, Fake News und Social Bots, die unsere Demokratie vor neue und nicht nur technologische Herausforderungen stellen.

Diese rasanten Veränderungen wirken sich auch auf die Sicherheitslage aus; sie sind bis in unseren Alltag hinein spürbar. Um diesen Herausforderungen wirkungsvoll begegnen zu können, muss die sicherheitspolitische Debatte breit geführt werden. Den Universitäten und Forschern kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Sie setzen sich auf wissenschaftlicher Ebene, mit wissenschaftlichen Methoden und der damit einhergehenden objektiven Nachprüfbarkeit der Ergebnisse mit den aktuellen Entwicklungen in der Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands auseinander und gestalten auf diese Weise die gesellschaftliche Diskussion maßgeblich mit. Dies ist insbesondere wichtig in einer Zeit, in der Fake news verbreitet, Fakten manipuliert und alternative Fakten geglaubt werden. Insbesondere junge, bestens qualifizierte und hoch motivierte Akademikerinnen und Akademiker können hier wichtige Beiträge leisten.

Der Nachwuchspreis für Sicherheitspolitik „Aquila ascendens“ mit seinen prämierten Auszeichnungen würdigt herausragende akademische Arbeiten zu Themen der Außen- und Sicherheitspolitik. Die Ergebnisse dieser konzeptionellen Arbeiten erfahren Resonanz! Daher übernehme ich die Schirmherrschaft für den Wissenschaftspreis 2018/2019 mit großer Freude.
Mein Dank gilt dem „DialogForum Sicherheitspolitik“, ganz besonders jedoch den Akademikerinnen und Akademikern: Ihre Beiträge sind für die so wichtige sicherheitspolitische Debatte in Deutschland unerlässlich. Sie tragen wesentlich zur fundierten Meinungsbildung in der Gesellschaft bei. Für Ihre weitere wissenschaftliche Arbeit wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Foto: Bundeswehr/Sebastian Wilke


Preisauschreibung 2021

3. Preisverleihung 2019

Preisträger

Dissertation

  1. Dr. Robin Markwica
  2. Dr. Felix Schulte

Mastertheses

  1. Jonas Bazan
  2. Christoph Steinert
  3. Juliane Schreiber

Beirat

  • Dr. Dirck Ackermann, Leitender Militärdekan
  • Dr. Sebastian Bruns, Abteilungsleiter ISPK
  • Dr. Karl-Heinz Kamp, Präsident Bundesakademie für Sicherheitspolitik
  • Dr. Stefan Mair, Hauptgeschäftsführung BDI
  • VAdm Joachim Rühle, StvGenInsp
  • Dr. Florian Schuller, Direktor Katholische Akademie Bayern

Wissenschaftliches Gremium

  • Prof. Dr. Carlo Masala (Vorsitzender), UniBw München
  • Prof. Dr. Anja Jakobi, TU Braunschweig
  • Prof. Dr. Michael Epkenhans, ZMSBw
  • Dr. Gerlinde Groitl, Universität Regensburg